Archiv der Kategorie: Heimatbund

AK Bergbau besichtigte Prosper Haniel

Prosper Haniel

 

 

 

 

 

Der Arbeitskreis Bergbau besichtigte das Trainingsbergwerk Recklinghausen der RAG.Unter fachkundiger Leitung eines aktiven Bergmanns ging es unter Tage.

Das Trainingsbergwerk befindet sich unter der Bergehalde der alten Zeche Recklinghausen. Das taube Gestein aus den Schächten wurde seit dem Abteufen direkt nebenan aufgeschüttet. Während des Krieges wurden in der Halde Schutzbunker für die Bergarbeiter und die Anwohner angelegt. Die zwischenzeitlich aufgelassenen Schutzeinrichtungen wurden 1975 wieder geöffnet und weiter aufgefahren, insgesamt entstand ein Streckennetz von 1200 m Länge mit verschiedenen Schulungs- und Veranstaltungsräumen. Es wurden verschiedene Strebe, Streckenvortriebe und ein Schacht angelegt.

Das Bergwerk wird von der RAG für Aus- und Weiterbildungszwecke und als Veranstaltungsort genutzt. Alles, was an Technik in einem normalen Bergwerk in großer Tiefe und über weite Flächen verstreut vorhanden ist, kann hier an einem Ort ohne lange Anfahrtswege trainiert, geprüft und besichtigt werden. Im Trainingsbergwerk werden Maschinen und Anlagen einzeln und im Zusammenspiel miteinander erprobt.

Samstag 12.8.2017 Ralf Reschwamm

 

Unter Tage

 

Kultur im Stollen 30.09.2017

Einladung Kultur im Stollen

anklicken für weitere Infos

Wir freuen uns Ihnen/Euch heute eine angenehme Vorabinformation mitteilen zu können. Es ist uns gelungen für Samstag, den 30.09.2017 um 17 Uhr, das Künstlerensemble „Ritter & Ritter“ mit ihrem Programm „Was uns gerade so einfällt“  zu verpflichten. Das ca. 1 stündige Programm wird in der Naturkulisse „Barbaragrotte“ des Philippstollen als Premiere in leicht gekürzter Form stattfinden. Uns stehen gut 30 Plätze zur Verfügung, so dass leider nur ein kleiner Kreis dieses exklusive Event miterleben kann. Der Eintrittspreis wird bei ca. 15 € liegen. Bitte rechtzeitig die knappen Eintrittskarten reservieren. Mail an: i.balkenhol(at)heimatbund-olsberg.de oder telefonisch 908510. Info zu den Künstlern:
Beate Ritter: http://www.beate-ritter.de/unternehmen.htm.
Florian Ritter: http://www.flo-ritter.de/

Wir hoffen, dass dieses einmalige Kulturevent auf Ihr/Euer Interesse stößt und wir dies gemeinsam genießen können.

 

Wanderung „Auf Bergbauspuren am Briloner Eisenberg“

 

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Auch heute noch findet man zahlreiche Zeichen der Bergbaugeschichte in unserer Landschaft.

Was können sie uns erzählen?

Der Weg führt von Olsberg an Spuren des Bergbaus entlang zum Philippstollen

und bietet u.a. tolle Ausblicke auf die Landschaft. 
Die Strecke ist etwa 10 Kilometer lang. 7 Station
Start ist am Samstag, dem 29.04.2017, um 10:45 Uhr am Bahnhofsvorplatz in Olsberg.
Für Anmeldung und Fragen steht Naturparkführer Ralf Reschwamm gerne zur Verfügung.

Telefon: 0 29 62 – 80 22 90   E-Mail: r.reschwamm@philippstollen.de

 

 

6 Station Pause

 

Die Teilnehmerkosten betragen 4,00 Euro pro Person. 

Wetterfeste Kleidung und gutes Schuhwerk erforderlich.

Die Teilnahme erfolgt auf eigenes Risiko

 

8 Station Maxstollen

 

Schwedische LEADER-Gruppe besuchte Philippstollen

Die Stollenführer und Projektbeauftragten des Heimatbundes der Stadt Olsberg e.V. für das Steigerhaus, Siegfried Stahlmecke, Diether Schnelle und Ingobert Balkenhol begrüßten am 29.08.16 eine Schwedische LEADER-Gruppe am Philippstollen zum Erfahrungsaustausch und zur Stolleneinfahrt.

LEADER ist ein Förderprogramm der Europäischen Union zur Förderung der ländlichen Entwicklung.  Der Name steht für „Liaison Entre Actions de Développement de l’Économie Rurale“ (Verbindung zwischen Aktionen zur Entwicklung der ländlichen Wirtschaft) – eine Französische Abkürzung und keine Englische. Es hat also nichts mit „ANFÜHREN“ zu tun. Ganz im Gegenteil:

Im LEADER-Programm gilt das Prinzip: Von unten nach oben
Der sogenannte bottom-up-Ansatz. Dies bedeutet, dass  Menschen aus unserer Region selbst mitentscheiden können, welche Maßnahmen wichtig sind und welche Projekte verwirklicht werden sollen. Schließlich kommen die besten Ideen von den Menschen vor Ort, welche am besten wissen, was in ihren Dörfern und Städten entwickelt werden sollte.

LEADER-Gruppe am Philippstollen

LEADER-Gruppe aus Schweden besuchte am 29.08.16 den Philippstollen

 

Nach der Förderperiode 2007 bis 2013 hat sich die LEADER-Region Hochsauerland erneut mit Erfolg für die neue Förderperiode 2014-2020 beworben. In vielen Ländern Europas und auch in vielen Kreisen NRWs ist bisher noch kein funktionierendes Regionalmanagement etabliert. Vor Ort beim Regionalmanagement Hochsauerland haben die Regionalmanagerin, Frau Hannah Kath und Regionalmanager, Herr Christoph Hammerschmidt, bereits die ersten Bewilligungsbescheide erwirken können. Gemeinsam mit dem Vorsitzenden des Leadervereins, Medebachs Bürgermeister, Herr Thomas Grosche, besichtigte eine Schwedische LEADER-Gruppe das Olsberger LEADER-Projekt. Hier konnte ein Erfahrungsaustausch zu einem abgeschlossenen Projekt der Vorjahre (Schüttmauern am Philippstollen), und dem im Antragsverfahren befindlichen „Steigerhaus“ am Philippstollen, stattfinden. Eine Stolleneinfahrt wurde selbstverständlich gemeinsam mit dem Team der LEADER-Bearbeiter des Philippstollen vorgenommen, bevor das Schwedenteam zu weiteren Projektbesichtigungen im Sauerland aufbrach.

Letzte Stolleneinfahrt vor 100 Jahren

 

Sauerland Kurier Download Letzte Stolleneinfahrt vor 100 Jahren

Die vorerst letzte Einfahrt in den Olsberger Philippstollen erfolgte am 15.07.1916. Nach der Blütezeit im 19. Jahrhundert mussten die Förderzahlen reduziert werden, obwohl noch genug Eisenerzvorkommen vorhanden war. Die Konkurrenz auf dem Weltmarkt zwangen die Gewerken (Eigentümer) zu diesen schwierigen Entschluss, da sich die Förderung nicht mehr lohnte. Der Briloner Eisenberg und mit ihm der Philippstollen gerieten vorerst in Vergessenheit.
Allerdings wurde im Kontext des Bergbaus am Eisenberg die Olsberger Hütte gegründet, eines der ältesten Familienunternehmen Deutschlands, welches erstmals 1577 urkundlich erwähnt wurde. Noch heute ist das Familienunternehmen unter dem Namen Olsberg aktiv.
Anlässlich des historischen Datums, der letzten Einfahrt, trafen sich die Mitarbeiter des Arbeitskreises Bergbau zu einer kleinen Feierstunde. Neben den geschichtlichen Erinnerungen sorgten die Zukunftspläne im Zusammenhang mit dem Philippstollen für interessante Gespräche.
Seit 2002 ist der Philippstollen nach zehnjähriger Restaurierungsarbeit wieder als Besucherbergwerk in Betrieb. Dieses Jahr wurde der Neubau des Steigerhauses in Angriff genommen und vier weitere Mitarbeiter befinden sich kurz vor der Abschlussprüfung zum „Zertifizierten Natur- und Landschaftsführer“.

Arbeitskreis Bergbau

AK Bergbau
(vl) Siegfried Stahlmecke, Ingobert Balkenhol, Ekkehard Wagener, Klaus Kropff, Matthias Ditz, Klaus Driller, Ralf Reschwamm, Manfred Karl, Diether Schnelle, Günter Senger, Paul Balkenhol

Damenunterstützung AK Bergbau:

Damen AK Bergbau
(vl) Brigitte Senger, Jutta Wagener, Friederike Driller, Ursula Balkenhol (Olsberg), Monika Balkenhol, Ursula Balkenhol (Elleringhausen)

 

Am 05.06.16 bekamen wir Besuch aus Fruges (französische Partnerstadt Olsbergs seit 1965)

Die Freunde der Städtepartnerschaft Fruges und Olsberg besuchten uns am 05.06. zu einer gemeinsamen Exkursion in den Philippstollen. Die 25 Exkursionsteilnehmer lauschten sehr interessiert den Ausführungen der drei Stollenführer, die sie begleiteten. Für unserer französischen Gäste war der mittelalterliche Bergbau ein tolles Erlebnis .

Nach der Stollenausfahrt wurden Erfrischungen gereicht und noch viele Fragen beantwortet. Unser Bürgermeister, Herr Wolfgang Fischer, hielt eine kurze Ansprache und brachte es sehr präzise auf den Punkt: „Freundschaft wird gelebt“. So kam es zu einem regen Gedankenaustausch der Teilnehmer. Die Sprachbarriere wurde in „Sauerländer Art“ schnell überwunden, da die französischen Gäste gleichfalls sehr kreativ und verständigungssuchend waren. Man hörte neben deutschen, französischen und englischen auch spanische Worte. So klappte die Verstänigung recht gut. Bei den komplizierteren Sachverhalten griffen die perfekten Dolmetscher der Freundschaftsvereinigung hilfreich ein.

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Geocacher wählten Philippstollen als Treffpunkt

 

Am 14.05.2016 kamen 60 Geocacher zur Stolleneinfahrt in den Philippstollen. Neben ihrem Haupthobby „Geochaen“ ist dies eine naturverbundene und vielseitig interessierte Gruppe.

Geocaching auf Deutsch auch GPS-Schnitzeljagd genannt, ist eine Art elektronische Schatzsuche. Die Verstecke („Geocaches“, werden anhand geographischer Koordinaten im Internet veröffentlicht und können anschließend mit hilfe eines GPS-Empfängers gesucht werden. Mit genauen Landkarten ist die Suche alternativ auch ohne GPS-Empfänger möglich.

Bei genügend Interesse kann der Heimatbund Olsberg einen entsprechenden Kurs hier vor Ort anbieten.

 

Neue Mitarbeiter im Arbeitskreis Bergbau

 

Der Arbeitskreis Bergbau konnte in den letzten Monaten erfreulicherweise einige Neumitglieder gewinnen. Das zeigt einmal mehr, dass es im ländlichen Raum immer noch möglich ist, ehrenamtliche Mitarbeiter für eine tolle Aufgabe zu begeistern. Gerne können sich Interessierte bei den Leitern des Arbeitskreises melden um Informationen über unsere Arbeit zu bekommen. Schnuppern SIE doch einfach mal rein.

Wir begrüßen herzlich:

Herrn Siegfried Stahlmecke
Herrn Diether Schnelle
Herrn Paul Balkenhol
Herrn Matthias Ditz

 

 

Kneippweg im WDR

30.06.2015 Der Gewinner ist: Der Olsberger Kneippweg

Im Rahmen der „Wanderkarte Deutschland“ wird der gewählte
NRW-Sieger-Weg, der Olsberger Kneippweg, am 15. Septenber im
„ARD Buffet“ im Ersten vorgestellt, in einer Reihe mit den Favoriten aller
Bundesländer.

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Hallo zusammen,
am kommenden Montag (22.06.15) wird der Kneippweg im WDR „daheim und unterwegs“ gezeigt.
Wir freuen uns sehr, schon zu den 5 schönsten Wanderwegen in NRW zu gehören, Nun geht es darum , zu den
5 schönsten Wanderwegen in Deutschland zu gehören.
Bitte anschauen und für den Kneippweg stimmen!
Danke und Gruß
Mechthild Funke
Olsberg Touristik

„nrw2go“ – WDR-Zuschauer wählen Nordrhein-Westfalens schönsten Wanderweg für die „Wanderkarte Deutschland“
Olsberger Kneippweg am 22. Juni 2015 in „daheim + unterwegs“

Düsseldorf, 18. Juni 2015 – Malerische Burgenromantik am Rhein, grüne Parklandschaften im Münsterland oder moderne Industriekultur im Herzen des Ruhrgebiets – Wanderer können Nordrhein-Westfalen in all seinen Facetten entdecken. Viele Wege führen durchs Land, aber wo wandert es sich am schönsten? Das Publikum von „daheim + unterwegs“ (WDR Fernsehen, montags – freitags 16.15 – 18 Uhr) darf entscheiden. Unter dem Motto „nrw2go – Die schönsten Wanderwege im Land“ stehen fünf Wanderrouten mit Beginn des Sommers zur Wahl: die Hermannshöhen, der Tecklenburger Bergpfad, der Olsberger Kneippweg, der Rheinsteig sowie der Emscher-Park-Weg.
Die Moderatoren von „daheim + unterwegs“ haben die Strecken in den vergangenen Wochen erkundet. René le Riche ist von Königswinter nach Bad Honnef unterwegs gewesen, Sandra Quellmann im Herzen des Ruhrgebiets von Oberhausen nach Bottrop. Karin Niemeyer ist rund um Tecklenburg gewandert, Marco Lombardo hat es in den Teutoburger Wald gezogen und Eva Assmanns Ziel war das Sauerland. Wie schwierig sind die Strecken, wie hoch ist der Erlebnisfaktor, wo kann man rasten? Das alles wollten die fünf herausfinden, und sie waren gespannt auf die Menschen, die ihnen beim Wandern begegnen und ihre Geschichten erzählen.
Die Reihe der filmischen Portraits der Wege in „daheim + unterwegs“ beginnt am 22. Juni 2015 mit dem Olsberger Kneippweg, am 23. Juni folgen die Hermannshöhen. Am 24. Juni schließt sich der Emscher-Parkweg an, am 25. Juni der Rheinsteig und am 26. Juni der Tecklenburger Bergpfad. Der von den Zuschauern per Voting gekürte Favorit geht dann am 15. September in die nationale Endausscheidung bei der „Wanderkarte Deutschland“ in der Sendung „ARD Buffet“ im Ersten (montags – freitags 12.15 – 13 Uhr).

Fotos finden Sie unter ARD-Foto.de
Infos zu daheim + unterwegs auf www.daheimundunterwegs.de