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Kultur im Stollen 30.09.2017

Wir freuen uns Ihnen/Euch heute eine angenehme Vorabinformation mitteilen zu können. Es ist uns gelungen für Samstag, den 30.09.2017 um 17 Uhr, das Künstlerensemble „Ritter & Ritter“ mit ihrem Programm „Was uns gerade so einfällt“  zu verpflichten. Das ca. 1 stündige Programm wird in der Naturkulisse „Barbaragrotte“ des Philippstollen als Premiere in leicht gekürzter Form stattfinden. Uns stehen gut 30 Plätze zur Verfügung, so dass leider nur ein kleiner Kreis dieses exklusive Event miterleben kann. Der Eintrittspreis wird bei ca. 15 € liegen. Bitte rechtzeitig die knappen Eintrittskarten reservieren. Mail an: i.balkenhol(at)heimatbund-olsberg.de oder telefonisch 908510. Info zu den Künstlern:
Beate Ritter: http://www.beate-ritter.de/unternehmen.htm.
Florian Ritter: http://www.flo-ritter.de/

Wir hoffen, dass dieses einmalige Kulturevent auf Ihr/Euer Interesse stößt und wir dies gemeinsam genießen können.

Philippstollen stellt sich als außerschulischer Lernort vor

Lehrer lernen

SauerlandKurier 21.06.2017 und 24.06.2017   (Datum anklicken für Download)

Stolleneinfahrt

13 Lehrkräfte aus Belecke besuchten den Philippstollen in Olsberg.

 

Olsberg. Das Lehrerkollegium der Realschule Belecke war mit 13 Lehrkräften zum pädagogischen Weiterbildungstag Gast im Steigerhaus am Philippstollen, das Bildungspartner des NRW-Schulministeriums und der Natur- und Umweltschutz-Akademie NRW (NUA) ist.

„Dieser außerschulische Lernort wurde Ende 2016 in Olsberg neu gegründet und erreichte mit seinem sehr erfolgreichen Start eine außergewöhnliche Akzeptanz“, schreibt der Heimatbund der Stadt Olsberg. Der Weiterbildungstag wurde von den zertifizierten Natur- und Landschaftsführern, Ingobert Balkenhol und Diether Schnelle, vorbereitet und durchgeführt – in drei thematischen Abschnitten: Bewegung – Geschichte – Geologie.

Das Bewegungsprogramm berücksichtigt ein ganzheitliches Verständnis von Gesundheit. Daher war die Praxiswanderung sowohl auf die Förderung der körperlichen als auch der psychischen und sozialen Gesundheitsressourcen ausgerichtet. Das Angebot unterstützte die Teilnehmer darin, die Eigenverantwortung für ihre Gesundheit zu erkennen und in ihrem Lebensalltag aktiv anzunehmen. Die spezifische Gestaltung des Bewegungsangebotes zielt auf die Aktivierung des Herz-Kreislaufsystems und die präventive Ausdauerförderung. Es kann direkt an die Schüler weitergegeben werden.

Als Geschichtsprogramm wurden die Wallanlagen am Borbergkirchhof erkundet. Die Borbergterrassen mit ihren Wällen, Gräben und Hügeln faszinierte die Besuchergruppe besonders. Nach dem Befund mehrfacher Spatenforschung stammen die ältesten Erdwälle der Anlage aus der Zeit um Christi Geburt, als germanische Stämme im Sauerland auf die Kelten stießen.

Einblicke in historischen Ort

In der Zeit Karls des Großen und weiter im 8. und 9. Jahrhundert wurden die Befestigungsanlagen als Mauerburg erneuert. Die geschichtlichen Daten und die mystische Sage der Nonne Pia geben einen guten Einblick in diesen historischen Ort.

Geologie und Geschichte wurden anschließend noch gemeinsam bei einer Einfahrt in den Philippstollen näher betrachtet. Die bergmännische Ausbeutung der Region begann vermutlich schon in vorchristlicher Zeit im Tagebau auf dem Gipfelkamm des 606 Meter hohen „Briloner Eisenberges“. Erstmals urkundlich erwähnt wird dieser „Briloner Eisenberg“ im Jahre 1350. Der Philippstollen mit einer Gesamtlänge von etwa 1000 Metern durchfährt zunächst eine mächtige Serie aus Diabasen (magmatisches Gestein) und Tuffen (vulkanisches Eruptivgestein) des „Hauptgrünstein-Vulkanismus“, um dann das eigentliche und ehemals kostbare Roteisenerz zu erfassen. Es enthielt bis zu beachtlichen 35 Prozent Eisen.

Der erlebnisreiche Tag wurde mit einem gemeinsamen Essen in einem urigen Restaurant abgeschlossen.

Es ist geplant, diese Weiterbildungsveranstaltung fest in das Programm des Steigerhauses am Philippstollen aufzunehmen.

Info: Weitere Infos unter: http://philippstollen.de/ausserschulischer-lernort/ http://philippstollen.de/zertifiziertes-gesundheitswandern-dwv/ http://heimatbund-olsberg.de/steigerhaus-am-philippstollen-bildungspartner oder per Telefon: Tel. 0 29 62/90 85 10.

 

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Pädagogischer Weiterbildungstag im Steigerhaus am Philippstollen

Steigerhaus am Philippstollen“ – Gesundheit, Geschichte und Geologie

Pädagogischer Weiterbildungstag im Steigerhaus am Philippstollen

Download: Brilon-totallokal /2017/06/19/: Olsberg:

Das Lehrerkollegium der Realschule Belecke war letzte Woche mit 13 Lehrkräften zum pädagogischen Weiterbildungstag Gast im Steigerhaus am Philippstollen.
Das Steigerhaus am Philippstollen ist Bildungspartner des NRW Schulministeriums und der Natur- und Umweltschutz-Akademie NRW (NUA). Beide Partner setzen eine hohe Qualifizierung der Akteure für eine erfolgreiche Zusammenarbeit voraus. Dieser außerschulische Lernort wurde Ende 2016 in Olsberg neu gegründet und erreichte mit seinem sehr erfolgreichen Start eine außergewöhnliche Akzeptanz. Der Weiterbildungstag wurde von den zertifizierte Natur- und Landschaftsführer, Herrn Ingobert Balkenhol und Herrn Diether Schnelle, vorbereitet und durchgeführt. Der Tag und das Programm wurden in drei thematische Abschnitte eingeteilt: Bewegung – Geschichte – Geologie.
Das Bewegungsprogramm berücksichtigt ein ganzheitliches Verständnis von Gesundheit. Daher war die Praxiswanderung sowohl auf die Förderung der körperlichen als auch der psychischen und sozialen Gesundheitsressourcen ausgerichtet. Das Angebot unterstützte die Teilnehmer_innen darin, die Eigenverantwortung für ihre Gesundheit zu erkennen und in ihrem Lebensalltag aktiv anzunehmen. Die spezifische Gestaltung des Bewegungsangebotes zielt auf die Aktivierung des Herz-Kreislaufsystems und die präventive  Ausdauerförderung. Es kann direkt an die Schüler_innen weitergegeben werden.

Als Geschichtsprogramm wurden die Wallanlagen am Borbergkirchhof erkundet. Die Borbergterrassen mit ihren Wällen, Gräben und Hügeln faszinierte die Besuchergruppe besonders. Nach dem Befund mehrfacher Spatenforschung stammen die ältesten Erdwälle der Anlage aus der Zeit um Christi Geburt, als germanische Stämme im Sauerland auf die Kelten stießen. In der Zeit Karls des Großen und weiter im 8. und 9. Jahrhundert wurden die Befestigungsanlagen als Mauerburg erneuert. Die geschichtlichen Daten und die mystische Sage der Nonne Pia geben einen guten Einblick in diesen historischen Ort.
Geologie und Geschichte wurden anschließend noch gemeinsam bei einer Einfahrt in den Philippstollen näher betrachtet. Die bergmännische Ausbeutung der Region begann vermutlich schon in vorchristlicher Zeit im Tagebau auf dem Gipfelkamm des 606 m hohen „Briloner Eisenberges“. Erstmals urkundlich erwähnt wird dieser „Briloner Eisenberg“ im Jahre 1350. Der Philippstollen mit einer Gesamtlänge von etwa 1000 m durchfährt zunächst eine mächtige Serie aus Diabasen (magmatisches Gestein) und Tuffen (vulkanisches Eruptivgestein) des „Hauptgrünstein-Vulkanismus“, um dann das eigentliche und ehemals kostbare Roteisenerz zu erfassen. Es enthielt bis zu beachtlichen 35 % Eisen (Fe).
Der erlebnisreiche Tag wurde mit einem gemeinsamen Essen in einem urigen Restaurant abgeschlossen, das trotz Ruhetag extra für die Weiterbildungsgruppe öffnete. Hier zeigte sich die Olsberger Gastronomie von der besten Seite. Es ist geplant diese rundum gelungene  Weiterbildungsveranstaltung fest in das Programm des Steigerhauses am Philippstollen aufzunehmen.
Quelle Text: Dr. Aileen Balkenhol / Foto: Heimatbund
Bericht: brilon-totallokal.de – Ihr Nachrichtenmagazin aus Brilon

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Schwedische LEADER-Gruppe besuchte Philippstollen

Die Stollenführer und Projektbeauftragten des Heimatbundes der Stadt Olsberg e.V. für das Steigerhaus, Siegfried Stahlmecke, Diether Schnelle und Ingobert Balkenhol begrüßten am 29.08.16 eine Schwedische LEADER-Gruppe am Philippstollen zum Erfahrungsaustausch und zur Stolleneinfahrt.

LEADER ist ein Förderprogramm der Europäischen Union zur Förderung der ländlichen Entwicklung.  Der Name steht für „Liaison Entre Actions de Développement de l’Économie Rurale“ (Verbindung zwischen Aktionen zur Entwicklung der ländlichen Wirtschaft) – eine Französische Abkürzung und keine Englische. Es hat also nichts mit „ANFÜHREN“ zu tun. Ganz im Gegenteil:

Im LEADER-Programm gilt das Prinzip: Von unten nach oben
Der sogenannte bottom-up-Ansatz. Dies bedeutet, dass  Menschen aus unserer Region selbst mitentscheiden können, welche Maßnahmen wichtig sind und welche Projekte verwirklicht werden sollen. Schließlich kommen die besten Ideen von den Menschen vor Ort, welche am besten wissen, was in ihren Dörfern und Städten entwickelt werden sollte.

LEADER-Gruppe am Philippstollen

LEADER-Gruppe aus Schweden besuchte am 29.08.16 den Philippstollen

 

Nach der Förderperiode 2007 bis 2013 hat sich die LEADER-Region Hochsauerland erneut mit Erfolg für die neue Förderperiode 2014-2020 beworben. In vielen Ländern Europas und auch in vielen Kreisen NRWs ist bisher noch kein funktionierendes Regionalmanagement etabliert. Vor Ort beim Regionalmanagement Hochsauerland haben die Regionalmanagerin, Frau Hannah Kath und Regionalmanager, Herr Christoph Hammerschmidt, bereits die ersten Bewilligungsbescheide erwirken können. Gemeinsam mit dem Vorsitzenden des Leadervereins, Medebachs Bürgermeister, Herr Thomas Grosche, besichtigte eine Schwedische LEADER-Gruppe das Olsberger LEADER-Projekt. Hier konnte ein Erfahrungsaustausch zu einem abgeschlossenen Projekt der Vorjahre (Schüttmauern am Philippstollen), und dem im Antragsverfahren befindlichen „Steigerhaus“ am Philippstollen, stattfinden. Eine Stolleneinfahrt wurde selbstverständlich gemeinsam mit dem Team der LEADER-Bearbeiter des Philippstollen vorgenommen, bevor das Schwedenteam zu weiteren Projektbesichtigungen im Sauerland aufbrach.

Letzte Stolleneinfahrt vor 100 Jahren

 

Sauerland Kurier Download Letzte Stolleneinfahrt vor 100 Jahren

Die vorerst letzte Einfahrt in den Olsberger Philippstollen erfolgte am 15.07.1916. Nach der Blütezeit im 19. Jahrhundert mussten die Förderzahlen reduziert werden, obwohl noch genug Eisenerzvorkommen vorhanden war. Die Konkurrenz auf dem Weltmarkt zwangen die Gewerken (Eigentümer) zu diesen schwierigen Entschluss, da sich die Förderung nicht mehr lohnte. Der Briloner Eisenberg und mit ihm der Philippstollen gerieten vorerst in Vergessenheit.
Allerdings wurde im Kontext des Bergbaus am Eisenberg die Olsberger Hütte gegründet, eines der ältesten Familienunternehmen Deutschlands, welches erstmals 1577 urkundlich erwähnt wurde. Noch heute ist das Familienunternehmen unter dem Namen Olsberg aktiv.
Anlässlich des historischen Datums, der letzten Einfahrt, trafen sich die Mitarbeiter des Arbeitskreises Bergbau zu einer kleinen Feierstunde. Neben den geschichtlichen Erinnerungen sorgten die Zukunftspläne im Zusammenhang mit dem Philippstollen für interessante Gespräche.
Seit 2002 ist der Philippstollen nach zehnjähriger Restaurierungsarbeit wieder als Besucherbergwerk in Betrieb. Dieses Jahr wurde der Neubau des Steigerhauses in Angriff genommen und vier weitere Mitarbeiter befinden sich kurz vor der Abschlussprüfung zum „Zertifizierten Natur- und Landschaftsführer“.

Arbeitskreis Bergbau

AK Bergbau
(vl) Siegfried Stahlmecke, Ingobert Balkenhol, Ekkehard Wagener, Klaus Kropff, Matthias Ditz, Klaus Driller, Ralf Reschwamm, Manfred Karl, Diether Schnelle, Günter Senger, Paul Balkenhol

Damenunterstützung AK Bergbau:

Damen AK Bergbau
(vl) Brigitte Senger, Jutta Wagener, Friederike Driller, Ursula Balkenhol (Olsberg), Monika Balkenhol, Ursula Balkenhol (Elleringhausen)

 

Am 05.06.16 bekamen wir Besuch aus Fruges (französische Partnerstadt Olsbergs seit 1965)

Die Freunde der Städtepartnerschaft Fruges und Olsberg besuchten uns am 05.06. zu einer gemeinsamen Exkursion in den Philippstollen. Die 25 Exkursionsteilnehmer lauschten sehr interessiert den Ausführungen der drei Stollenführer, die sie begleiteten. Für unserer französischen Gäste war der mittelalterliche Bergbau ein tolles Erlebnis .

Nach der Stollenausfahrt wurden Erfrischungen gereicht und noch viele Fragen beantwortet. Unser Bürgermeister, Herr Wolfgang Fischer, hielt eine kurze Ansprache und brachte es sehr präzise auf den Punkt: „Freundschaft wird gelebt“. So kam es zu einem regen Gedankenaustausch der Teilnehmer. Die Sprachbarriere wurde in „Sauerländer Art“ schnell überwunden, da die französischen Gäste gleichfalls sehr kreativ und verständigungssuchend waren. Man hörte neben deutschen, französischen und englischen auch spanische Worte. So klappte die Verstänigung recht gut. Bei den komplizierteren Sachverhalten griffen die perfekten Dolmetscher der Freundschaftsvereinigung hilfreich ein.

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Geocacher wählten Philippstollen als Treffpunkt

 

Am 14.05.2016 kamen 60 Geocacher zur Stolleneinfahrt in den Philippstollen. Neben ihrem Haupthobby „Geochaen“ ist dies eine naturverbundene und vielseitig interessierte Gruppe.

Geocaching auf Deutsch auch GPS-Schnitzeljagd genannt, ist eine Art elektronische Schatzsuche. Die Verstecke („Geocaches“, werden anhand geographischer Koordinaten im Internet veröffentlicht und können anschließend mit hilfe eines GPS-Empfängers gesucht werden. Mit genauen Landkarten ist die Suche alternativ auch ohne GPS-Empfänger möglich.

Bei genügend Interesse kann der Heimatbund Olsberg einen entsprechenden Kurs hier vor Ort anbieten.