Allgemeine Infos zum Gewerkenweg

Gewerkenweg

Unser Besucherbergwerk PHILIPPSTOLLEN ist eine Station am interkommunalen Themenwanderweg „Gewerkenweg*“.

Mit dem hier vorgestellten Gewerkenweg wollen wir Ihnen anhand von 21 Geostationen Eindrücke einer langen Bergbaugeschichte vermitteln und Informationen über die vielfältigen Bergbauaktivitäten der Region geben.

Wir wollen Sie mitnehmen auf eine Entdeckungsreise durch die Jahrhunderte. Wandern Sie über uralte Transportwege und genießen Sie dabei die herrliche Landschaft und die beeindruckenden Blickpunkte der Sauerländer Bergwelt.

Führen Sie sich bei der Entdeckung der Abbauspuren die schwere Arbeit der Bergleute vor Augen und versetzen Sie sich bei einer Besichtigung des Philippstollens in ihre unterirdische Welt.

Der Gewerkenweg ist nicht nur als Gesamtweg zugänglich, sondern möchte Sie einladen, ihn in unterschiedlichen Etappen zu erwandern und kennenzulernen. Vollständig wird er, wenn der Wanderung ein Besuch des Museum in Brilon vorangeht und bei der Begehung des Philippstollens eindrucksvoll die Bedingungen des Bergbaus vom 18. bis zum 20. Jahrhundert aufgezeigt werden.

Für erdgeschichtlich Interessierte öffnet sich bei der Wanderung ein Zeitfenster aus der Erdgeschichte von rund 15 Millionen Jahren. Als der Eisenberg vor 390 Millionen Jahren noch am Äquator lag und das Meer noch weite Bereiche hier bedeckte, gab es Vulkane und Riffe. An den Felsklippen können wir noch Hinweise auf den alten Meeresboden und Vulkantätigkeit erkennen. So lässt sich auch die Bildung der Roteisenstein-Erzlager am Eisenberg erklären.

* Als Gewerken bezeichnete man früher die Unternehmer, die den Bergbau, die Köhlerei, die Verhüttung und Weiterverarbeitung des Roheisens in ihren Händen vereinigt hatten. Wie man an den hiesigen Gewerkenhäusern unschwer erkennen kann, waren diese Gewerken meist der wirtschaftlichen Oberschicht der Städte zuzuordnen.

Unser Team hilft Ihnen gerne bei der Planung bzw. erstellt Ihnen ein Angebot für eine geführte Wanderung mit einem Zertifizierten Wanderführer (DWV) und/oder Zertifizierten Natur- und Landschaftsführer (BANU).